STATUTEN

HEERESSPORTVEREIN
NORDIC WALKING (HSV-NW)


Inhalt

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
§ 2 Vereinszweck
§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes
§ 4 Arten der Mitgliedschaft
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 7 Rechte der Mitglieder
§ 8 Pflichten der Mitglieder
§ 9 Abzeichen
§ 10 Organe des Vereins
§ 11 Vollversammlung (Mitgliederversammlung)
§ 12 Aufgaben der Vollversammlung
§ 13 Vereinsvorstand
§ 14 Aufgaben des Vereinsvorstandes
§ 15 Aufgaben der Mitglieder des Vorstandes
§ 16 Rechnungsprüfer
§ 17 Schiedsgericht
§ 18 Auflösung des Vereins

S t a t u t e n
des Heeressportverein Nordic Walking (HSV-NW)
(Fassung 2009)


§ 1. NAME, SITZ UND TÄTIGKEITSBEREICH

(1) Der Verein führt den Namen „Heeressportverein Nordic Walking“ (HSV-NW). Er gehört dem Heeressport-Landesverband Wien (HSLV WIEN) und dem Österreichischen Heeressportverband (ÖHSV) an.

(2) Er hat seinen Sitz in WIEN und erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte Gebiet der Republik Österreich.

§ 2. VEREINSZWECK

Der Verein bezweckt die Pflege und Förderung des Körpersports, insbesondere der Sportart “Nordic Walking“. Gemeinsames Nordic Walking-Training, die Teilnahme an Nordic Walking-Veranstaltungen und -Wettkämpfen soll zur Hebung der körperlichen Leistungsfähigkeit beitragen sowie eine Vertiefung der Zusammengehörigkeit und der kameradschaftlichen Verbundenheit seiner Mitglieder bewirken.
Der Vereinszweck liegt nicht in der Erzielung von Gewinn, sondern ist ausschließlich gemeinnützig im Sinne der Bundesabgabenordnung.

§ 3. MITTEL ZUR ERREICHUNG DES VEREINSZWECKES

(1) Ideelle Mittel:
* Pflege des Sports in der Sportart „Nordic Walking“;
*Allgemeine körperliche Ertüchtigung im Freien und im Fitnessraum;
* Durchführung von und Teilnahme an Nordic Walking-Wettkämpfen, -Sportfesten und anderen sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen;
* Nordic Walking-Wanderungen, Ausflüge, gemeinsame Reisen und
gesellige Zusammenkünfte;
* Herausgabe von Zeitschriften und anderen der Verbreitung des
Nordic Walking-Sports dienenden Druckwerken;
* Gestaltung einer Vereins-Homepage;
* Errichtung einer einschlägigen Nordic Walking-Bibliothek und Videothek;
* Erteilung von NW-Unterricht, vereinsorientierte Aus- und Fortbildung;
Nordic Walking Training;
* Durchführung von einschlägigen Seminaren und Nordic Walking-Kursen.

(2) Materielle Mittel (Geld und Sachen):
* Liegenschaften und deren Zubehör, insbesondere auch solche, die im Eigentum der Republik Österreich stehen und dem Verein zur Nutzung überlassen werden;
* Beiträge der Mitglieder (Beitrittsgebühren, Mitgliedsbeiträge, Kursbeiträge, usw.);
* Geld und Sachspenden;
* Bausteinaktionen;
* Flohmärkte und Basare;
* Warenabgabe (Buffet für Getränke und Speisen, Verkauf von Sportutensilien);
* Subventionen und sonstige Beihilfen öffentlicher und/oder privater Institutionen;

* Werbung jeglicher Art (einschließlich Bandenwerbung);
* Sponsoring (mit Werbetätigkeit des Vereines bzw. seiner Mitglieder);
* Vermietung oder sonstige Überlassung von vereinseigenem Sportgerät für Nordic Walking
* Erteilung von Unterricht, Abhaltung von Nordic Walking-Kursen und Seminaren;
* Zinserträge und Beteiligungserträge;
* Erbschaften, Vermächtnisse und Schenkungen;
* Zufallsgewinne aus Nordic Walking-, kulturellen und gesellschaftlichen
Veranstaltungen.

(3) Mittelverwendung:
Die Mittel des Vereines dürfen nur für die in der Satzung angeführten Zwecke verwendet werden.

(4) Geschäftsjahr:
Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt mit 1. Jänner und endet mit 31. Dezember.

§ 4. ARTEN DER MITGLIEDSCHAFT

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinstätigkeit beteiligen.

(3) Außerordentliche Mitglieder sind physische oder juristische Personen, die den Verein vor allem ideell oder finanziell unterstützen.

(4) Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden. Die Zuerkennung der Ehrenmitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstandes mittels Urkunde.

(5) Die Ehrenmitglieder sind zu der alljährlichen Vollversammlung und den bedeutsamen Veranstaltungen, vor allem festlichen Veranstaltungen des Vereins einzuladen. Die Ehrenmitglieder haben grundsätzlich dieselben Rechte und Pflichten wie die anderen Mitglieder, sind jedoch von der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages befreit.

§ 5. ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

(1) Mitglied kann jede unbescholtene natürliche oder juristische Person werden.

(2) Die Bewerbung hat schriftlich zu erfolgen; für Minderjährige unter Beifügung der Unterschrift eines Erziehungsberechtigten. Über die Bewerbung entscheidet vorläufig der Präsident, endgültig der Vereinsvorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

(3) Eine Mitgliedschaft beginnt mit der Aushändigung des Mitgliedsausweises. Eine Doppelmitgliedschaft ist grundsätzlich sowohl innerhalb des Österreichischen Heeressportverbandes (ÖHSV), als auch durch Zugehörigkeit zu einem anderen Sportverband oder -verein möglich und zugelassen. Hinsichtlich einer wettkampf-mäßigen Betätigung im Falle der Doppelmitgliedschaft ist gemäß den Regeln und Statuten des jeweils zuständigen Fachverbandes vorzugehen.

(4) Aus triftigen Gründen (z.B. Auslandsaufenthalt) kann auf Antrag für ein bestimmtes Mitglied durch den Vorstand eine ruhende Mitgliedschaft verfügt werden; mit dem Zweck, den Verwaltungsaufwand bei der Reaktivierung zu minimieren. Beginn und Ende des Ruhens der Mitgliedschaft decken sich mit dem jeweiligen Beitragskalenderjahr und können auch mehrere Jahre umfassen. Erhaltene Dokumente und Gegenstände (Mitgliedsausweis, Zutrittsgenehmigung/-karten, Schlüssel, Sportgeräte usw.) sind beim Verein zu hinterlegen. Ebenso ruht die Möglichkeit des Zutritts zu Vereinsräumlichkeiten sowie die Ausübung der Vereinstätigkeit bis zur Wiederaufnahme der vollen Mitgliedschaft.
Die Reaktivierung erfolgt im Einvernehmen zwischen Verein und Mitglied. Die Ablehnung eines Antrages auf ruhende Mitgliedschaft durch den Vorstand bedarf keiner Begründung.

§ 6. BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch Ausschluss.

(2) Der freiwillige Austritt ist jederzeit zulässig und erfolgt durch schriftliche Anzeige an den Vorstand. Bereits bezahlte Vereinsbeiträge können nicht mehr zurückerstattet werden.

(3) Ein Mitglied kann vom Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit wegen Verlust der Unbescholtenheit ausgeschlossen werden. Der Ausschluss eines Mitgliedes bedarf der Zweidrittelmehrheit, wenn der Ausschließungsantrag mit unehrenhaftem Verhalten, anstößigem Benehmen inner- oder außerhalb des Vereines, Verletzung oder Schädigung der Vereinsinteressen begründet wird.

(4) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft erfolgt durch die Vollversammlung bei einfacher Stimmenmehrheit. Der Antrag auf Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft ist beim Vorstand schriftlich einzubringen und vom Antragsteller zu begründen. Gegen diesen Beschluss ist ein Rechtsmittel nicht zulässig.

(5) Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn das Mitglied trotz schriftlicher Mahnung, unter Setzung einer vierwöchigen Frist, mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

(6) Gegen den Ausschluss eines Mitgliedes ist innerhalb eines Monats nach Zustellung des diesbezüglichen Beschlusses die Berufung an das Schiedsgericht zulässig, bis zur Entscheidung des Schiedsgerichtes ruhen die Mitgliedsrechte.

§ 7. RECHTE DER MITGLIEDER

(1) Das Stimmrecht

(2) Das aktive und passive Wahlrecht ab dem vollendeten 14. Lebensjahr. Für Vorstandsfunktionen ist Volljährigkeit erforderlich.

(3) Das Recht, in der Vollversammlung Anträge zu stellen.

(4) Das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins gemäß deren Zweckbestimmung zu beanspruchen.

(5) Das Recht zum Tragen des Vereinsabzeichens und vom Vorstand verliehener Ehrenzeichen.

§ 8. PFLICHTEN DER ORDENTLICHEN MITGLIEDER

(1) Wahrung und Förderung der Vereinsinteressen und des Vereinszweckes.

(2) Beachtung der Statuten und der Beschlüsse von Vorstand und Vollversammlung.

(3) Bezahlung der Mitgliedsbeiträge bis spätestens Ende Februar des laufenden Kalenderjahres.

(4) Unterlassung von Handlungen, die Ansehen und Zweck des Vereines schädigen.

(5) Bei Austritt, Streichung, Ausschluss oder Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft Rückgabe des Mitgliedsausweises (ÖHSV-Card) und aller vom Verein entliehener und sonstige vom Verein zur Verfügung gestellter Utensilien.

§ 9. ABZEICHEN

(1) Der Vorstand kann Abzeichen des Vereines genehmigen.

(2) Wegen besonderer Verdienste um den Verein kann vom Vorstand ein Ehrenzeichen zuerkannt werden. Die Voraussetzungen hiezu sind vom Vorstand festzulegen.

§ 10. ORGANE DES VEREINS

(1) Die Vollversammlung (Mitgliederversammlung)

(2) Der Vereinsvorstand

(3) Die Rechnungsprüfer

(4) Das Schiedsgericht.

§ 11. VOLLVERSAMMLUNG (MITGLIEDERVERSAMMLUNG)

(1) Die ordentliche Vollversammlung findet alljährlich statt.

(2) Eine außerordentliche Vollversammlung ist vom Vorstand innerhalb von vier Wochen einzuberufen:

1. auf Beschluss des Vorstandes;
2. auf Beschluss der Vollversammlung;
3. auf Verlangen der Rechnungsprüfer;
4. auf schriftlichen und begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel aller
stimmberechtigten Vereinsmitglieder.

(3) Die Einladung zur Vollversammlung der Mitglieder ist vom Vereinsvorstand mindestens drei Wochen vor dem Veranstaltungstermin unter Angabe der Tagesordnung zuzustellen.

(4) Alle Mitglieder des Vereins sind bei der Vollversammlung stimmberechtigt. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten mit einer Stimme vertreten.

(5) Die Vollversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Ist die Vollversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Versammlung 15 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

(6) Beschlüsse über Änderung der Statuten oder Auflösung des Vereins bedürfen der Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.

(7) Wahlen und andere Beschlüsse bedürfen der einfachen Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende der Vollversammlung. Hat bei Wahlen
keiner der Kandidaten die Mehrheit der Stimmen erreicht, so ist zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erreichten, eine Stichwahl durchzuführen.

(8) Den Vorsitz in der Vollversammlung führt grundsätzlich der Präsident, im Falle seiner Verhinderung der geschäftsführende Präsident. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Mitgliedsjahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

(9) Der Vorsitzende kann Mitglieder, die den ordnungsgemäßen Verlauf stören, das Wort entziehen oder sie von der Vollversammlung ausschließen.

(10) Anträge zur Vollversammlung können vom Vereinsvorstand und von den Mitgliedern bis sieben Tage vor der angesetzten Vollversammlung schriftlich, mittels Fax oder per E-Mail eingebracht werden.


§ 12. AUFGABEN DER VOLLVERSAMMLUNG

(1) Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichtes sowie des Rechnungsabschlusses.

(2) Entlastung des Vereinsvorstandes für die abgelaufene Funktionsperiode.

(3) Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungs-Prüfer.

(4) Festsetzung der von Mitgliedern zu entrichtenden Mitgliedsbeiträge sowie der Beitragszahlungszeiträume.

(5) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins.

(6) Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von Mitgliedern durch den Vorstand.

(7) Aberkennung von Ehrenmitgliedschaften.

(8) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

§ 13. Vereinsvorstand

(1) Der Vereinsvorstand wird von der Vollversammlung auf vier Jahre gewählt, wobei Wiederwahlen möglich sind und besteht aus:

1. Mit Stimmberechtigung: Präsident
Geschäftsführender Präsident
Schriftführer(in)
1. Kassier(in)
2. Kassier(in)
Sportreferent(in)
Sekretariat und Organisationsreferent(in)
Referent(in) Reisen

2. Beratend im Vorstand: Rechnungsprüfer (2)
Beiräte (bei Bedarf)

(2) Der Vereinsvorstand kann für besondere Aufgaben Mitglieder des Vereins (Beiräte) kooptieren.

(3) Die Funktion eines Vorstandsmitgliedes erlischt durch Tod, Ablauf der Funktionsperiode, Enthebung durch die Vollversammlung oder durch Rücktritt, der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären ist. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes kann der Vereinsvorstand ein anderes Mitglied kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächsten Vollversammlung einzuholen ist.

(4) Der Vereinsvorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder mindestens eine Woche vorher schriftlich oder mündlich geladen wurden und mindestens die Hälfte der Mitglieder erschienen ist. Ist der Vorstand zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Versammlung 15 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

(5) Der Vereinsvorstand wird vom Präsidenten bei Bedarf oder wenn dies drei Vorstandsmitglieder schriftlich mit Begründung verlangen, schriftlich oder mündlich einberufen.

(6) Der Vereinsvorstand fasst alle Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Behandlung des Antrages auf Ausschluss eines Mitgliedes kann die überstimmte Minderheit das Schiedsgericht anrufen, dessen Entscheidung ist für den Vorstand bindend.

(7) In Ausnahmefällen von besonderer Wichtigkeit kann der Vorstand mit 2/3- Mehrheit auch Beschlüsse fassen, die nicht den geltenden Statuten entsprechen. Diese dürfen aber nicht gegen das Vereinsgesetz verstoßen.

(8) Die Sitzungen des Vereinsvorstandes werden grundsätzlich vom Präsidenten, im Falle dessen Verhinderung vom geschäftsführenden Präsidenten geleitet.

(9) Anträge an den Vereinsvorstand sind auf Verlangen schriftlich einzureichen.

(10) Der Präsident des HSV - Nordic Walking soll nach Möglichkeit aus dem Ressortbereich „Landesverteidigung“ kommen.

§ 14. AUFGABEN DES VEREINSVORSTANDES

Dem Vereinsvorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem bestimmten Vereinsorgan zugewiesen sind.

Das sind z.B.:
* Vorsorge für einen geregelten Sportbetrieb;
* Einhaltung des Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007;
* Erstellung der Berichte an die Vollversammlung und des Rechnungsabschlusses;
* Erstellung des Vereinsbudgets und Herbeiführung der Beschlussfassung über dieses im Vorstand;
* Information über finanzielle Gebarung binnen vier Wochen, wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt;
* Aufnahme, der Ausschluss und die Streichung von Mitgliedern;
* Zuerkennung der Ehrenmitgliedschaft;
* Zustimmung zur sportlichen Betätigungen und Mitarbeit von Mitgliedern in anderen Vereinen oder Verbänden;
* Vorbereitung und Einberufung der Vollversammlung;
* Bestellung und Abberufung des Verwalters von Sektionsvermögen (Kassier);
* Beseitigung von durch die Rechnungsprüfer aufgezeigten Gebarungsmängeln, Maßnahmen gegen aufgezeigte Gefahren;
* Beschluss einer Geschäftsordnung;
* Durchführung der Beschlüsse der Vollversammlung;
* Die Einsetzung von Fachausschüssen zur Erledigung bestimmter
Angelegenheiten;
* Kurse, Vereinsfeste und sonstige dem Vereinszweck dienende Veranstaltungen zu organisieren.

§ 15. AUFGABEN DER MITGLIEDER DES VORSTANDES

(1).Der Präsident ist der ranghöchste Vereinsfunktionär, ihm obliegt die Vertretung nach außen und die Leitung des Vereins, wobei er sich insbesondere der Unterstützung des geschäftsführenden Präsidenten und des Vereinsvorstandes bedient. Er führt den Vorsitz im Vorstand und in der Vollversammlung. Im Falle seiner Verhinderung wird er vom geschäftsführenden Präsidenten vertreten.

(2) Die Anwesenheit des Präsidenten oder des geschäftsführenden Präsidenten ist bei der Beschlussfassung des Vereinsvorstandes betreffend der Richtlinien zur Vergabe der Vereinsgelder und zur Führung des Vereins unerlässlich. Der Präsident hat überdies das Recht, sich über alle Angelegenheiten des Vereins von zuständigen Funktionären berichten zu lassen und Anweisungen zu erteilen, dass bestimmte Angelegenheiten im Vorstand zu behandeln sind.

(3) Uneingeschränkt zeichnungsberechtigt sind der Präsident und der geschäfts-führende Präsident.

(4) Der geschäftsführende Präsident (gfP) vertritt den Präsidenten im Falle dessen Verhinderung im vollen Umfang. Er führt die laufenden Geschäfte des Vereins, bearbeitet alle sportlichen Angelegenheiten, soweit sie in die Kompetenz des Vorstandes fallen (§ 14) und hat hierüber dem Präsidenten Bericht zu erstatten.
In den Aufgabenbereich des gfP fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
* Leitung des gesamten Schriftverkehrs des Vereins;
*Überwachung und Durchführung der vom Vorstand gefassten Beschlüsse;
* Anweisung von finanziellen Ausgaben in der vom Vereinsvorstand beschlossenen Höhe;
* Vorbereitende Tätigkeit über die Aufnahme bzw. Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern des HSV-NW sowie Verleihung von Ehrenmitglied-schaften und Auszeichnungen;
* Bestellung von Delegierten des Vereins zwecks Teilnahme an Veranstaltungen und sonstigen Anlässen;
* Erstellung des Tätigkeitsberichtes für die Vollversammlung.

(5) Dem Schriftführer obliegt die Führung des Protokolls bei allen Sitzungen des Vereinsvorstandes und der Vollversammlung. Die Protokolle sind von ihm verantwortlich zu zeichnen und vom Präsident oder gfP mit „Gesehen“ gegen zu zeichnen..

(6) Die Kassiere sind für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich. Im Falle einer Verhinderung wird der(die) erste Kassier(in) vom zweiten Kassier(in) vertreten. Sie sind dem Präsidenten, dem gfP sowie den Rechnungsprüfern gegenüber verpflichtet, jederzeit Auskunft zu geben und Einsicht in die Unterlagen zu gewähren.
Die Kassiere sind weiters verpflichtet zum Ende des Rechnungsjahres (=Geschäfts-jahr) eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermögensübersicht zu erstellen.

(7) Die Referenten sind verpflichtet, die ihnen allgemein oder speziell übertragenen Aufgaben sorgfältig zu erfüllen und dem Vorstand regelmäßig über ihre Tätigkeit zu berichten. Der Vorstand kann sie im Rahmen ihrer Zuständigkeit ermächtigen, den Verein zu vertreten.

(8) Alle schriftlichen Ausfertigungen sind von einem der Präsidenten zu unterfertigen, in allen finanziellen Angelegenheiten sind schriftliche Ausfertigungen gemeinsam mit dem Kassier zu zeichnen.

§ 16. RECHNUNGSPRÜFER

(1) Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Vollversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt; Wiederwahl ist zulässig. Sie dürfen dem Vorstand nicht angehören, können, müssen aber nicht Vereinsmitglieder sein.

(2) Sie haben
* die Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel sowie die widmungsgemäße Verwendung eventueller Subventionen, mindestens einmal jährlich, spätestens innerhalb von vier Monaten ab Erstellung der Einnahmen – und Ausgabenrechnung (Bilanz) zu prüfen. Die Mitglieder des Vorstandes haben den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und Auskünfte zu erteilen;
* Gebarungsmängel und/oder Gefahren für den Bestand des Vereins aufzuzeigen, vor allem dann, wenn die eingegangenen Verpflichtungen die Mittel des Vereines übersteigen;
* vom Vorstand die Einberufung einer Vollversammlung zu verlangen, wenn sie feststellen, dass der Vorstand beharrlich und auf schwerwiegende Weise gegen die ihm obliegenden Rechnungslegungspflichten verstößt, ohne dass zu erwarten ist, dass in absehbarer Zeit für wirksame Abhilfe gesorgt wird; kommt der Vorstand diesem Verlangen nicht innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach, können die Rechnungsprüfer selbst eine Vollversammlung einberufen;
* auf ungewöhnliche Einnahmen oder Ausgaben und auf Insichgeschäfte (Rechts-geschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und dem Verein) besonders einzugehen.

(3) Die Rechnungsprüfer sind zu allen Sitzungen der Vereinsorgane einzuladen und berechtigt, an diesen mit beratender Stimme teilzunehmen.

(4) Die Rechnungsprüfer sind grundsätzlich nur der Vollversammlung verantwortlich; sie haben dem Vorstand (schriftlich) und der Vollversammlung über die Gebarungs-Prüfung sowie allenfalls festgestellte Mängel zu berichten. Auf ausdrückliches und begründetes Verlangen des Vorstandes haben sie in Einzelfällen Überprüfungen vorzunehmen und darüber dem Vorstand zu berichten.

(5) Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen über die Bestellung, die Abwahl und den Rücktritt der Organe sinngemäß.

§ 17. SCHIEDSGERICHT

(1) Über Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis sowie bei Ausschluss eines Mitgliedes oder Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft entscheidet als Schlichtungs-Einrichtung bei Anruf das vereinsinterne Schiedsgericht.

(2) Das Vereinsmitglied , das die Errichtung eines Schiedsgerichtes wünscht, hat dies beim Vorstand innerhalb von vier Wochen ab Kenntnis des Anrufungsgrundes schriftlich zu beantragen.

(3) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jede Streitpartei innerhalb von zwei Wochen nach Übereinkunft über die Befassung des Schiedsgerichtes dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen binnen weiterer zwei Wochen ein weiteres Mitglied zum Vorsitzenden; bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los

(4) Eine Verweigerung der Mitwirkung am Verfahren gilt nach nutzlosem Verstreichen von 4 Wochen ab schriftlicher oder persönlicher Aufforderung als ein Verzicht auf ein Schiedsverfahren.

(5) Das Schiedsgericht fasst seine Beschlüsse nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Eine Stimmenthaltung ist nicht zulässig.

(6) Sofern das Verfahren vor dem Schiedsgericht nicht früher beendet ist, steht für Rechtsstreitigkeiten nach Ablauf von sechs Monaten ab Anrufung des Schiedsgerichtes der ordentliche Rechtsweg offen.

(7) Die Entscheidung des Schiedsgerichts ist vereinsintern endgültig.

§ 18. AUFLÖSUNG DES VEREINES

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Vollversammlung mit einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Im Falle einer Auflösung oder bei Wegfallen des bisherigen Vereinszweckes, ist das verbleibende Vereinsvermögen dem Heeressport-Landesverband WIEN zu übertragen, der das Vereinsvermögen für ähnlich gemeinnützige (sportliche) Zwecke im Sinne der Bundesabgabenordnung zu verwenden hat. Diese Bestimmung gilt auch für den Fall der behördlichen Auflösung.

(3) Die rechtmäßige Ausfertigung allfälliger Urkunden hierüber hat durch den letzten im Amt befindlichen Präsidenten und zweier Mitglieder des letzten Vereinsvorstandes zu erfolgen.

(4) Der letzte Vereinsvorstand hat der zuständigen Vereinsbehörde das Datum der freiwilligen Auflösung und, falls Vermögen vorhanden ist, das Erfordernis der Abwicklung sowie den Namen, das Geburtsdatum, den Geburtsort und die für Zustellungen maßgebliche Anschrift sowie den Beginn der Vertretungsbefugnis eines allenfalls bestellten Abwicklers binnen vier Wochen nach Beschlussfassung über die Auflösung mitzuteilen.

 

Diese Statuten wurden bei der Gründungsversammlung am 26. Jänner 2009 einstimmig beschlossen.

Für den HSV-NW:
Präsident

eh. Schmidinger

(SCHMIDINGER, GenMjr i.R.)

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